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AutomatisierungAktualisiert August 202616 Min. Lesezeit

Make

Visuelle Automatisierungsplattform für die Verbindung von Apps, Daten und wiederkehrenden Geschäftsprozessen – kein klassisches KI-Tool.

Kyvero Score4.4/ 5

Gewichtete Redaktionsbewertung. Methodik →

Preis
Free 0 $ · Core 12 $/Monat · Pro 21 $/Monat · Teams 38 $/Monat (Listenpreise, Stand August 2026)
Am besten für
Wiederkehrende Abläufe zwischen Formularen, CRM, E-Mail und internen Tools
Kategorie
Automatisierung
Make besuchen

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Unser Urteil

Schnellentscheidung

In 30 Sekunden einschätzbar

Geeignet für

  • Kleine Unternehmen mit wiederkehrenden Handgriffen

    Formulareingang, Weiterleitung, Ablage, Benachrichtigung: Sobald derselbe Handgriff mehrmals pro Woche anfällt und klar beschreibbar ist, lohnt sich ein Szenario.

  • Agenturen mit standardisierten Kundenprozessen

    Onboarding, Reporting und Statusmeldungen laufen bei vielen Kunden gleich ab. Ein einmal gebautes Szenario lässt sich als Muster wiederverwenden.

  • Operations-Teams zwischen mehreren Systemen

    Wenn Daten regelmäßig von A nach B kopiert werden, ersetzt ein Szenario die Kopierarbeit – inklusive Protokoll, wer was wann übertragen hat.

  • Marketingteams mit Lead- und Kampagnenstrecken

    Leads aus Formularen, Anzeigen oder Landingpages landen automatisch im CRM und in der passenden Liste, statt in einer Sammel-Inbox.

  • Selbstständige ohne technisches Team

    Der visuelle Editor macht Automatisierung ohne eigene Entwicklung zugänglich. Ein Grundverständnis für Datenfelder und Logik bleibt trotzdem nötig.

  • Teams, die Prozesse zuerst dokumentieren wollen

    Ein Szenario zwingt dazu, den Ablauf sauber zu beschreiben. Häufig ist schon diese Klärung der eigentliche Gewinn.

Nicht ideal für

  • Prozesse, die niemand betreut

    Ohne verantwortliche Person, Fehlerbehandlung und regelmäßige Kontrolle entstehen stille Fehler. Dann ist der manuelle Weg vorerst der ehrlichere.

  • Abläufe, die sich ständig ändern

    Was jede Woche anders aussieht, lässt sich nicht sinnvoll festschreiben. Automatisieren Sie erst, wenn der Prozess stabil ist.

  • Anforderungen an ein vollständiges Fachsystem

    Make ist kein ERP, kein CRM und keine Buchhaltung. Es verbindet solche Systeme, ersetzt sie aber nicht.

  • Einzelfälle statt Wiederholung

    Eine Aufgabe, die dreimal im Jahr anfällt, rechtfertigt selten Aufbau und Wartung eines Szenarios.

Preis-Leistungs-Fazit

Der Free-Tarif ist laut Anbieter dauerhaft kostenlos und zum Prüfen eines echten Ablaufs gedacht. Core kostet laut offizieller Preisseite 12 $/Monat (mit 10.000 Credits), Pro 21 $/Monat, Teams 38 $/Monat, Enterprise auf Anfrage. Abgerechnet wird über Credits, die Kosten hängen also von der tatsächlichen Nutzung ab. Stand August 2026, Listenpreise ohne Steuern, ohne eigene Umrechnung in Euro und ohne selbst berechnete Jahrespreise; regional und je nach Abrechnungszeitraum können die Werte abweichen. Maßgeblich ist die offizielle Preisseite.

Zusammenfassung in 30 Sekunden

Für wen ist es geeignet?
Kleine Unternehmen, Agenturen, Operations- und Marketingteams sowie Selbstständige, bei denen dieselben Handgriffe zwischen mehreren Systemen regelmäßig anfallen und der Ablauf stabil beschreibbar ist.
Größte Stärken
Visuell nachvollziehbare Szenarien mit Filtern, Routern, Zeitplänen und Webhooks, HTTP-/API-Module für alles Übrige sowie eine Ausführungshistorie, die jeden Durchlauf prüfbar macht.
Größte Schwächen
Nutzungsabhängige Kosten über Credits, wachsende Wartungslast bei komplexen Szenarien und die Abhängigkeit von Drittanbieter-Schnittstellen, die sich ändern können.
Lohnt es sich?
Ja, wenn ein wiederkehrender Ablauf klar beschrieben ist und eine Person ihn betreut – der kostenlose Tarif macht die Prüfung risikoarm. Nein, wenn der Prozess sich ständig ändert oder niemand die Automatisierung überwacht.

Bewertungsübersicht

Bewertung: Make

4,4 / 5

Gewichtete Bewertungsaufschlüsselung für Make, bewertet auf einer Skala bis 5
KategorieGewichtungPunktzahl
LeistungsfähigkeitQualität und Zuverlässigkeit der Ergebnisse bei den Aufgaben, für die das Tool tatsächlich verkauft wird.30%4.5+1.35 Pkt.
BenutzerfreundlichkeitZeit bis zum ersten brauchbaren Ergebnis und wie viele Teammitglieder es ohne Schulung nutzen können.20%4.2+0.84 Pkt.
Preis-Leistungs-VerhältnisKosten pro aktivem Nutzer im Verhältnis zu den Stunden oder Ausgaben, die es tatsächlich ersetzt.20%4.3+0.86 Pkt.
IntegrationenWie gut es sich in einen bestehenden Stack einfügt: Apps, API, Exporte und Berechtigungen.15%4.8+0.72 Pkt.
Support & VertrauenDokumentation, Reaktionsfähigkeit des Supports, Datenumgang und Stabilität der Releases.15%4.2+0.63 Pkt.

Die Gesamtbewertung wird automatisch aus diesen Kategoriewerten berechnet und nie manuell festgelegt. Zuletzt überprüft am August 2026. Lesen Sie unsere Bewertungsmethodik.

Der Gesamtwert von 4.4 für Make wird aus den fünf gewichteten Kategorien oben berechnet — wir speichern die Kategoriewerte, nicht die Summe.

Redaktionelle Einschätzung

Make ist kein klassisches KI-Tool, sondern eine visuelle Automatisierungsplattform: Sie verbinden Apps, Daten und wiederkehrende Geschäftsprozesse in sogenannten Szenarien – ein Auslöser, mehrere Schritte, dazwischen Filter, Router und Datenumformungen. KI-Funktionen lassen sich einbinden, sind aber ein Baustein und nicht der Kern.

Diese Einschätzung ist eine redaktionelle Bewertung auf Basis der Anbieterdokumentation sowie der offiziellen Preis-, Produkt- und Sicherheitsseiten, Stand August 2026. Kyvero hat Make nicht in einem dokumentierten Labortest mit Kundenprojekten geprüft; wir nennen keine gemessenen Zeitersparnisse und keine garantierten Ergebnisse.

Die Einschränkung gehört in denselben Absatz: Automatisierungen laufen unbeaufsichtigt weiter, auch wenn sie Falsches tun. Wer Szenarien ohne Fehlerbehandlung, Benennungskonvention und regelmäßige Kontrolle baut, tauscht manuelle Arbeit gegen schwer wartbare Technik ein. Die Abrechnung läuft über Credits, die Kosten hängen deshalb an der tatsächlichen Nutzung.

  • Der Anbieter dokumentiert einen dauerhaft kostenlosen Free-Tarif, mit dem sich ein echter eigener Ablauf ohne Budgetentscheidung prüfen lässt.
  • Preise und die enthaltenen Credits je Tarif sind auf der offiziellen Preisseite öffentlich einsehbar.
  • Der visuelle Editor mit Triggern, Actions, Filtern und Routern macht den Ablauf für Nicht-Entwickler nachvollziehbar – Änderungen bleiben lesbar.
  • HTTP- und API-Module sind laut Anbieterdokumentation vorhanden, sodass auch Dienste ohne fertige Integration angebunden werden können.
  • Ausführungshistorie und Fehlerbehandlung sind dokumentierte Bestandteile der Plattform und damit Voraussetzung für einen verantwortbaren Betrieb.

Überblick & Kurzfakten

Make ist eine visuelle Automatisierungsplattform. Der Kern sind Szenarien: Ein Auslöser startet den Ablauf – etwa ein neuer Formulareingang, ein Webhook oder ein Zeitplan –, danach folgen Schritte, die Daten abholen, umformen, prüfen und an andere Systeme übergeben. Filter, Router und Fehlerpfade steuern, was in welcher Situation passiert. Alle Funktionsangaben in diesem Abschnitt stammen aus der Anbieterdokumentation, Stand August 2026.

Praktisch sieht das so aus: Sie ziehen Module auf eine Fläche, verbinden sie, ordnen Felder einander zu und lassen den Ablauf testweise laufen. Die Ausführungshistorie zeigt anschließend Schritt für Schritt, welche Daten geflossen sind – das ist der wichtigste Unterschied zu einem Skript, das im Verborgenen arbeitet. Dienste ohne fertige Integration lassen sich laut Anbieter über HTTP- und API-Module anbinden.

KI ist hier ein Baustein, nicht der Kern: Sie können ein KI-Modell als Schritt in einem Szenario aufrufen, etwa um eine Anfrage zu kategorisieren oder einen Textentwurf zu erzeugen. Make orchestriert dabei Auslöser, Daten und Verteilung; die inhaltliche Qualität und die Kosten dieses Schrittes verantwortet das jeweils angebundene Modell. Wer Make als KI-Werkzeug einkauft, bewertet die Plattform am falschen Maßstab.

Make Spezifikationen
EntwicklerMake (Celonis-Gruppe)
KategorieAutomatisierungsplattform (kein klassisches KI-Tool)
PlattformenWeb-Oberfläche; API und Webhooks laut Anbieterdokumentation
AbrechnungseinheitCredits — Verbrauch abhängig von Ausführungen und Umfang
PreiseFree 0 $ · Core 12 $ · Pro 21 $ · Teams 38 $ / Monat · Enterprise auf Anfrage
Kostenloser PlanJa — Free mit begrenztem Credit-Volumen laut Anbieter
APIVorhanden — Make-API sowie HTTP-Module für eigene Aufrufe
KI-FunktionenAls Schritt im Szenario einbindbar; Leistung erbringt das angebundene Modell
Open SourceNein
Stand der AngabenAugust 2026 — maßgeblich ist die offizielle Preisseite
Affiliate-PartnerschaftJa — auf dieser Seite offengelegt

Funktionen

  • Visuelle Szenarien

    Abläufe werden aus Modulen auf einer Fläche zusammengesetzt und verbunden. Der Ablauf bleibt dadurch auch für Nicht-Entwickler lesbar und änderbar.

  • Trigger, Actions und Zeitpläne

    Auslöser sind laut Anbieter unter anderem neue Datensätze, Webhooks oder Zeitpläne; darauf folgen Aktionen in den verbundenen Diensten.

  • Filter und Router

    Bedingungen entscheiden, ob ein Datensatz weiterläuft; Router teilen den Ablauf in mehrere Zweige für unterschiedliche Fälle.

  • Datenverarbeitung und Umformung

    Felder lassen sich zuordnen, zusammenführen, filtern und in andere Formate überführen, bevor sie an das Zielsystem übergeben werden.

  • HTTP- und API-Module

    Dienste ohne fertige Integration lassen sich über eigene Aufrufe anbinden. Dafür sind Zugangsdaten und ein Blick in die jeweilige API-Dokumentation nötig.

  • Fehlerbehandlung, Monitoring und Historie

    Der Anbieter dokumentiert Fehlerpfade sowie eine Ausführungshistorie, in der sich jeder Durchlauf mit den geflossenen Daten nachvollziehen lässt.

Anwendungsfälle aus der Praxis

  1. Lead-Erfassung und Übergabe ins CRM

    Ein neuer Eintrag aus Formular, Anzeige oder Landingpage wird geprüft, ergänzt und als Datensatz im CRM angelegt – inklusive Zuweisung an die zuständige Person.

  2. Marketing-Automatisierung entlang der Kampagne

    Kontakte werden je nach Merkmal in die passende Liste oder Strecke einsortiert; Ausnahmen landen zur manuellen Prüfung in einem eigenen Zweig.

  3. Formular → E-Mail → CRM

    Der klassische Einstieg: Eingang erfassen, Bestätigung senden, Datensatz anlegen, Team benachrichtigen. Ein Ablauf, vier Systeme, ein Protokoll.

  4. Rechnungs- und Dokumenten-Workflows

    Eingehende Dokumente werden abgelegt, umbenannt und an die zuständige Stelle gemeldet. Die inhaltliche und steuerliche Prüfung bleibt Aufgabe von Menschen und Fachsystemen.

  5. Benachrichtigungen und interne Prozesse

    Statusänderungen, Fristen oder neue Aufgaben erzeugen eine Nachricht im richtigen Kanal, statt in einem Postfach unterzugehen.

  6. Kundensupport-Routing

    Anfragen werden nach Merkmalen wie Sprache, Thema oder Kundenstatus verteilt. Das ersetzt kein Helpdesk-System, sondern sortiert davor.

  7. Reporting und Datenübertragung

    Wiederkehrende Auswertungen werden nach Zeitplan zusammengestellt und in Tabelle, Datenbank oder Kanal abgelegt.

  8. KI-gestützte Workflows

    Make übernimmt Auslöser, Datenfluss und Verteilung; die inhaltliche Arbeit – etwa Klassifizierung oder Textentwurf – erledigt ein separat angebundenes KI-Modell. Verantwortung, Kosten und Qualität dieses Modells bleiben getrennt zu bewerten.

So läuft die Arbeit in der Praxis ab

  1. 1. Problem definieren

    Einen wiederkehrenden Ablauf auswählen und in drei Sätzen beschreiben: Auslöser, gewünschtes Ergebnis, bekannte Ausnahmen. Ohne diese Klärung wird jedes Szenario unscharf.

  2. 2. Trigger auswählen

    Festlegen, was den Ablauf startet – ein neuer Datensatz, ein Webhook oder ein Zeitplan. Der Auslöser bestimmt Häufigkeit und damit den Credit-Verbrauch.

  3. 3. Daten erfassen

    Quellsystem verbinden und prüfen, welche Felder tatsächlich ankommen. Fehlende Pflichtfelder sind die häufigste Ursache für spätere Fehler.

  4. 4. Verarbeitung und Logik aufbauen

    Filter setzen, Felder zuordnen, mit Routern die Fälle trennen. Jeder Zweig sollte ein klares, benennbares Ergebnis haben.

  5. 5. Aktionen verbinden

    Zielsysteme anbinden – CRM, E-Mail, Tabelle, Chat. Zuerst gegen eine unkritische Umgebung schreiben, nicht direkt in den Echtbestand.

  6. 6. Fehlerfälle testen

    Bewusst unvollständige und falsche Daten durchschicken. Festlegen, was dann passiert und wer benachrichtigt wird, bevor der Ablauf produktiv geht.

  7. 7. Monitoring und Wartung

    Ausführungshistorie regelmäßig sichten, Änderungen der angebundenen Dienste im Blick behalten und den Zweck des Szenarios dokumentiert halten.

Illustrative Szenarien aus kleinen Unternehmen

Die folgenden Beispiele sind ausdrücklich illustrative Szenarien der Redaktion. Es handelt sich weder um Kundenprojekte noch um von uns gemessene Ergebnisse – sie zeigen lediglich, wie ein typischer Einsatz aussehen kann.

  • Illustratives Szenario: Handwerksbetrieb mit Anfrageformular

    Illustratives Szenario: Eine Anfrage über das Website-Formular wird geprüft, im CRM angelegt und dem zuständigen Mitarbeiter gemeldet; unvollständige Anfragen landen in einem eigenen Zweig zur manuellen Prüfung. Kein Kundenprojekt und keine gemessene Wirkung.

  • Illustratives Szenario: Agentur mit monatlichem Reporting

    Illustratives Szenario: Nach Zeitplan werden Kennzahlen aus mehreren Quellen in eine Tabelle geschrieben und der zuständigen Person gemeldet; die inhaltliche Bewertung übernimmt weiterhin ein Mensch. Kein Kundenprojekt und keine gemessene Wirkung.

  • Illustratives Szenario: Onlinehändler mit Support-Routing

    Illustratives Szenario: Eingehende Anfragen werden nach Thema und Sprache sortiert und an die passende Gruppe weitergeleitet, ein Helpdesk-System bleibt führend. Kein Kundenprojekt und keine gemessene Wirkung.

  • Illustratives Szenario: Büro mit Dokumentenablage und KI-Schritt

    Illustratives Szenario: Eingehende Dokumente werden abgelegt und umbenannt; ein angebundenes KI-Modell schlägt eine Kategorie vor, die eine Person bestätigt. Make übernimmt hier die Orchestrierung, die inhaltliche Einschätzung stammt vom Modell. Kein Kundenprojekt und keine gemessene Wirkung.

Preise im Vergleich

  • Free

    0 $/Monat

    Laut Anbieter dauerhaft kostenlos mit begrenztem Credit-Volumen – gedacht zum Prüfen eines echten Ablaufs.

    • Visueller Szenario-Editor
    • Begrenztes Credit-Volumen
    • Ohne Budgetentscheidung testbar
  • Core

    12 $/Monat

    Einstiegstarif laut offizieller Preisseite mit 10.000 Credits pro Monat.

    • 10.000 Credits pro Monat
    • Unbegrenzte aktive Szenarien laut Anbieter
    • Zugriff auf HTTP-/API-Module
  • Pro

    21 $/Monat

    Für regelmäßigen Betrieb mit mehr Kontrolle über Ausführung und Priorisierung.

    • Erweiterte Funktionen laut Anbieter
    • Credit-Volumen wählbar
    • Für laufende Produktivszenarien
  • Teams

    38 $/Monat

    Für die gemeinsame Arbeit an Szenarien mit Rollen und geteilten Bereichen.

    • Zusammenarbeit im Team
    • Rollen und geteilte Ressourcen laut Anbieter
    • Credit-Volumen wählbar
  • Enterprise

    Auf Anfrage

    Individuelle Konditionen für größere Organisationen mit eigenen Anforderungen.

    • Individuelle Preise
    • Erweiterte Verwaltung laut Anbieter
    • Betreuung nach Vereinbarung
Make Tarife im direkten Vergleich
Im VergleichFreeCoreProTeamsEnterprise
Preis (Listenpreis, Stand August 2026)0 $/Monat12 $/Monat21 $/Monat38 $/MonatIndividuell / auf Anfrage
Enthaltene CreditsBegrenzt laut Anbieter10.000/MonatLaut Preisseite wählbarLaut Preisseite wählbarIndividuell
Visueller Szenario-EditorJaJaJaJaJa
HTTP-/API-ModuleJaJaJaJaJa
Zusammenarbeit im TeamNeinNeinNeinJaJa
Sinnvoll abErsten Ablauf prüfenErster ProduktivablaufLaufender BetriebMehrere Personen bauen mitGroße Organisationen

Stand: August 2026. Angegeben sind Listenpreise des Anbieters in US-Dollar, zzgl. Steuern. Make rechnet über Credits ab: Das enthaltene Volumen und damit der Preis hängen vom gewählten Tarif und der tatsächlichen Nutzung ab. Je nach Region, Credit-Auswahl und Abrechnungszeitraum können die Werte abweichen.

Wir rechnen bewusst keine Euro-Beträge und keine Jahressummen aus. Maßgeblich ist immer die offizielle Preisseite von Make. Planen Sie zusätzlich die Kosten der angebundenen Dienste ein — etwa API-Nutzung oder ein separat abgerechnetes KI-Modell.

Vorteile & Nachteile

Was gut funktioniert

  • Visueller Editor macht mehrstufige Abläufe mit Verzweigungen nachvollziehbar
  • Dauerhaft kostenloser Free-Tarif zum Prüfen eines echten Ablaufs
  • Filter, Router, Zeitpläne und Webhooks decken die üblichen Prozessmuster ab
  • HTTP- und API-Module für Dienste ohne fertige Integration
  • Ausführungshistorie macht jeden Durchlauf im Nachhinein prüfbar
  • Dokumentierte Fehlerbehandlung als Grundlage für einen verantwortbaren Betrieb

Worauf zu achten ist

  • Kosten hängen über Credits an der tatsächlichen Nutzung – auch Testläufe verbrauchen Kontingent
  • Komplexe Szenarien werden ohne Struktur und Benennung schnell schwer wartbar
  • Fehler in einem Ablauf können Folgefehler in nachgelagerten Systemen auslösen
  • Änderungen an Drittanbieter-Schnittstellen können bestehende Szenarien brechen
  • Manche Integrationen setzen zusätzliche Konfiguration oder API-Zugänge voraus
  • Kein Ersatz für ERP, CRM oder Buchhaltung – die Plattform verbindet solche Systeme nur

Wichtige Einschränkungen

Diese Punkte sollten Sie kennen, bevor Sie Make produktiv einsetzen. Sie sprechen nicht gegen das Tool, verändern aber den Aufwand, den Sie einplanen müssen.

  • Automatisierungen müssen überwacht werden

    Ein Szenario läuft auch dann weiter, wenn das Ergebnis falsch ist. Benennen Sie eine verantwortliche Person und legen Sie eine regelmäßige Kontrolle fest.

  • Fehler können Folgefehler auslösen

    Ein fehlerhafter Datensatz wandert durch alle nachgelagerten Systeme. Fehlerpfade und ein manueller Notfallweg gehören deshalb vor den Produktivgang.

  • Komplexe Szenarien werden schwer wartbar

    Mit jeder Verzweigung wächst der Aufwand. Kleinere, klar benannte Szenarien mit definierten Übergabepunkten bleiben länger verständlich.

  • Kosten hängen von der Nutzung ab

    Abgerechnet wird über Credits; auch Testläufe und fehlgeschlagene Durchläufe verbrauchen Kontingent. Die aktuellen Volumina je Tarif stehen auf der offiziellen Preisseite.

  • Drittanbieter-Schnittstellen können sich ändern

    Felder, Berechtigungen oder ganze Endpunkte werden von Anbietern angepasst. Ein bisher stabiler Ablauf kann dadurch ohne Ihr Zutun brechen.

  • Manche Integrationen brauchen zusätzliche Konfiguration

    Je nach Dienst sind API-Zugang, eigene Zugangsdaten oder zusätzliche Berechtigungen nötig. Prüfen Sie das, bevor Sie den Ablauf einplanen.

  • Kein ERP, CRM oder Buchhaltungssystem

    Make verbindet Fachsysteme und bewegt Daten zwischen ihnen. Die fachliche Führung – etwa von Kundenstamm oder Buchhaltung – bleibt in den jeweiligen Systemen.

Wer sollte Make nutzen?

Make lohnt sich vor allem für die folgenden Konstellationen. Erkennen Sie Ihr Team in mindestens zwei Punkten wieder, ist ein bezahlter Zugang die richtige Entscheidung.

  • Kleine Unternehmen mit wiederkehrenden Handgriffen

    Formulareingang, Weiterleitung, Ablage, Benachrichtigung: Sobald derselbe Handgriff mehrmals pro Woche anfällt und klar beschreibbar ist, lohnt sich ein Szenario.

  • Agenturen mit standardisierten Kundenprozessen

    Onboarding, Reporting und Statusmeldungen laufen bei vielen Kunden gleich ab. Ein einmal gebautes Szenario lässt sich als Muster wiederverwenden.

  • Operations-Teams zwischen mehreren Systemen

    Wenn Daten regelmäßig von A nach B kopiert werden, ersetzt ein Szenario die Kopierarbeit – inklusive Protokoll, wer was wann übertragen hat.

  • Marketingteams mit Lead- und Kampagnenstrecken

    Leads aus Formularen, Anzeigen oder Landingpages landen automatisch im CRM und in der passenden Liste, statt in einer Sammel-Inbox.

  • Selbstständige ohne technisches Team

    Der visuelle Editor macht Automatisierung ohne eigene Entwicklung zugänglich. Ein Grundverständnis für Datenfelder und Logik bleibt trotzdem nötig.

  • Teams, die Prozesse zuerst dokumentieren wollen

    Ein Szenario zwingt dazu, den Ablauf sauber zu beschreiben. Häufig ist schon diese Klärung der eigentliche Gewinn.

Wann wir Make NICHT empfehlen

Genauso wichtig wie die Kaufgründe: die Fälle, in denen ein anderes Tool oder gar kein Tool die bessere Wahl ist. In diesen vier Situationen raten wir von Make ausdrücklich ab – jeweils mit dem Grund und der besseren Option.

  • Prozesse, die niemand betreut

    Ohne verantwortliche Person, Fehlerbehandlung und regelmäßige Kontrolle entstehen stille Fehler. Dann ist der manuelle Weg vorerst der ehrlichere.

  • Abläufe, die sich ständig ändern

    Was jede Woche anders aussieht, lässt sich nicht sinnvoll festschreiben. Automatisieren Sie erst, wenn der Prozess stabil ist.

  • Anforderungen an ein vollständiges Fachsystem

    Make ist kein ERP, kein CRM und keine Buchhaltung. Es verbindet solche Systeme, ersetzt sie aber nicht.

  • Einzelfälle statt Wiederholung

    Eine Aufgabe, die dreimal im Jahr anfällt, rechtfertigt selten Aufbau und Wartung eines Szenarios.

Typische Fehler beim Einstieg

Diese Fehler sehen wir bei fast jeder Einführung. Sie kosten selten Geld, aber Wochen – und sie sind der häufigste Grund, warum ein Team am Ende behauptet, Make bringe nichts.

  • Ohne Fehlerbehandlung produktiv gehen

    Legen Sie für jedes Szenario fest, was bei einem Fehler passieren soll und wer benachrichtigt wird. Sonst bemerkt niemand, dass seit Tagen nichts mehr ankommt.

  • Zu viele Schritte in einem Szenario

    Große Szenarien werden schnell unwartbar. Teilen Sie den Ablauf in kleinere, klar benannte Einheiten mit definierten Übergabepunkten.

  • Direkt mit Echtdaten testen

    Testen Sie zuerst mit Beispieldaten und einem Zielsystem, in dem Fehler folgenlos bleiben. Erst danach auf echte Datensätze umstellen.

  • Keine Benennungskonvention

    „Szenario 3“ versteht nach drei Monaten niemand mehr. Benennen Sie nach Auslöser und Ergebnis und notieren Sie den Zweck im Szenario selbst.

  • Annehmen, dass Schnittstellen stabil bleiben

    Drittanbieter ändern APIs, Felder und Berechtigungen. Planen Sie eine regelmäßige Kontrolle ein, statt auf den ersten Ausfall zu warten.

  • Prozesse automatisieren, die vorher nicht funktionieren

    Ein unklarer Ablauf wird durch Automatisierung nur schneller unklar. Beschreiben Sie den Prozess erst sauber, dann bauen Sie ihn.

Screenshots

  • Szenario-EditorModule, Verbindungen und Verzweigungen auf einer Fläche.
  • Trigger und ZeitpläneAuslöser festlegen: Webhook, neuer Datensatz oder Zeitplan.
  • Filter und RouterBedingungen und Zweige für unterschiedliche Fälle.
  • AusführungshistorieJeder Durchlauf mit den tatsächlich geflossenen Daten.

Alternativen zu Make

Make im Vergleich

Fazit

Make ist die richtige Wahl, wenn bei Ihnen ein klar beschreibbarer Ablauf regelmäßig anfällt, mehrere Systeme daran beteiligt sind und eine Person die Verantwortung für Betrieb und Kontrolle übernimmt. Starten Sie kostenlos mit genau einem Prozess, bauen Sie Fehlerbehandlung von Anfang an mit ein und entscheiden Sie erst danach über einen Tarif.

Fehlt diese Verantwortlichkeit oder ändert sich der Prozess ständig, verschieben Sie die Automatisierung. Geht es nur um eine einfache Verknüpfung zweier Dienste, sehen Sie sich zuerst Zapier an. Diese Empfehlung beruht auf der Anbieterdokumentation und unserer redaktionellen Einschätzung, nicht auf einem dokumentierten Kyvero-Labortest.

Häufige Fragen

Make zwei Wochen testen — dann entscheiden

Starten Sie mit dem kostenlosen Tarif, benennen Sie eine verantwortliche Person und eine wiederkehrende Aufgabe. Prüfen Sie nach der Testphase, ob Make zu Ihrem Workflow passt und ob sich ein Upgrade für Ihren Anwendungsfall lohnt. Wenn nicht, sparen Sie sich das Abo.

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