Perplexity
Die Antwortmaschine für Recherche, die jede Aussage mit einer nachprüfbaren Quelle belegt.
Kurzurteil
Die Antwortmaschine für Recherche, die jede Aussage mit einer nachprüfbaren Quelle belegt.
Schnellentscheidung
In 30 Sekunden bewerten
Geeignet für
- Markt- und WettbewerbsbeobachtungPreisänderungen, Funktionsankündigungen und Finanzierungsrunden im Blick behalten – mit Fundstelle, die in ein Board-Update übernommen werden kann.
- Redaktion und Content-Teams mit BelegpflichtZahlen und Zitate für Fachartikel finden und gegenprüfen, statt eine Behauptung über sechs Suchergebnisse hinweg zu rekonstruieren.
- Beratung, Agenturen und Pitch-VorbereitungBranchenbriefings zu unbekannten Kundenmärkten in einer Stunde statt an einem Tag, inklusive Quellenliste für den Anhang.
- Vertrieb und Business DevelopmentVor dem Erstgespräch Geschäftsmodell, Standorte, Ausschreibungen und aktuelle Meldungen eines Zielkunden zusammenstellen.
- Wissenschaftsnahe Recherche und LehreDer Academic-Fokus priorisiert Fachliteratur statt SEO-Texte und liefert DOI-fähige Treffer als Ausgangspunkt für die eigentliche Literaturarbeit.
- Teams mit Faktencheck als PflichtschrittInterne Behauptungen, Agenturaussagen und Presseanfragen prüfen, bevor sie in Angebote, Pressetexte oder Investorenunterlagen wandern.
Nicht geeignet für
- Teams, die nur eine einzige KI-Lizenz kaufen könnenPerplexity schreibt keine Angebote, erstellt keine Bilder und analysiert keine 100-Seiten-Verträge. Als einziger Zugang fehlt zu viel Alltag – dann ist ChatGPT die richtige erste Entscheidung.
- Dokumentenlastige Arbeit mit vertraulichen UnterlagenVerträge, Ausschreibungen und interne Richtlinien gehören zu Claude. Perplexity ist auf Informationen ausgelegt, die es im Web findet, nicht auf Material, das Sie mitbringen.
- Nischenthemen ohne öffentliche QuellenlageZu Spezialmaschinen, regionalen B2B-Märkten oder internen Branchenpraktiken existieren oft nur Herstellerseiten und Foren. Perplexity zitiert sie – die Aussagekraft steigt dadurch nicht.
- Wer belegte Antworten mit geprüften Antworten verwechseltEine Fußnote beweist die Herkunft, nicht die Richtigkeit. Ohne eine Person, die Quellenqualität einschätzt, entsteht schnell gut aussehende, aber schwache Recherche.
Preis-Leistungs-Fazit
Pro für 20 $ pro Monat ist bezahlt, sobald eine Person wöchentlich rund 90 Minuten Recherche einspart – das erreichten in unserem Test alle Vielrechercheure schon in Woche eins. Der kostenlose Tarif reicht für einige belegte Antworten pro Tag und ist die ehrlichste Testumgebung; Enterprise lohnt erst, wenn Nutzerverwaltung, SSO und ein AVV verlangt werden.
Zusammenfassung in 30 Sekunden
- Für wen ist es geeignet?
- Teams, deren Arbeitsergebnis eine belegte Aussage ist: Marktbeobachtung, Redaktion, Beratung, Vertrieb und alle Rollen mit Faktencheck als Pflichtschritt.
- Größte Stärken
- Nachprüfbare Quellen zu jeder Aussage, hohe Aktualität und die kürzeste Strecke von der Frage zur verwertbaren Antwort – in unserem Test im Median 2:10 Minuten statt 11.
- Größte Schwächen
- Schwaches Schreib- und Dokumentenwerkzeug, abhängig von der öffentlichen Quellenlage und anfällig für schwache Belege bei Nischenthemen.
- Lohnt es sich?
- Ab etwa drei Recherchestunden pro Woche und Person ja. Zwei Wochen kostenlos testen, dann gezielt zwei Pro-Zugänge – nicht das ganze Team.
Bewertungsübersicht
Bewertungsaufschlüsselung für Perplexity
4.6 / 5 gesamt
| Kategorie | Gewichtung | Punktzahl |
|---|---|---|
| LeistungsfähigkeitQualität und Zuverlässigkeit der Ergebnisse bei den Aufgaben, für die das Tool tatsächlich verkauft wird. | 30% | 4.7+1.41 Pkt. |
| BenutzerfreundlichkeitZeit bis zum ersten brauchbaren Ergebnis und wie viele Teammitglieder es ohne Schulung nutzen können. | 20% | 4.8+0.96 Pkt. |
| Preis-Leistungs-VerhältnisKosten pro aktivem Nutzer im Verhältnis zu den Stunden oder Ausgaben, die es tatsächlich ersetzt. | 20% | 4.6+0.92 Pkt. |
| IntegrationenWie gut es sich in einen bestehenden Stack einfügt: Apps, API, Exporte und Berechtigungen. | 15% | 4.2+0.63 Pkt. |
| Support & VertrauenDokumentation, Reaktionsfähigkeit des Supports, Datenumgang und Stabilität der Releases. | 15% | 4.6+0.69 Pkt. |
Die Gesamtbewertung wird automatisch aus diesen Kategoriewerten berechnet und nie manuell festgelegt. Zuletzt überprüft am April 2026. Lesen Sie unsere Bewertungsmethodik.
Der Gesamtwert von 4.6 für Perplexity wird aus den fünf gewichteten Kategorien oben berechnet — wir speichern die Kategoriewerte, nicht die Summe.
Redaktionelle Einschätzung
Perplexity ist keine kleinere Version von ChatGPT, sondern eine andere Gattung: eine Antwortmaschine, die zuerst sucht und dann formuliert. Jede Aussage trägt eine nummerierte Fußnote, jeder Beleg ist mit zwei Klicks überprüfbar. Für Marktzahlen, Wettbewerbsbeobachtung und Faktenchecks war das in unserem Testzeitraum der schnellste Weg von der Frage zur belastbaren Antwort.
Getestet haben wir zehn Wochen mit einer Unternehmensberatung, einem Produktmarketing-Team und einer Fachredaktion: 240 Rechercheaufträge, von Preislisten europäischer Wettbewerber über Förderprogramme bis zu Studienlage bei Materialkosten. Gemessen wurden Zeit bis zur ersten verwertbaren Antwort, Anteil funktionierender Quellenlinks und die Zahl der Aussagen, die eine Fachperson korrigieren musste.
Die Einschränkung gehört in denselben Absatz: Perplexity ist so gut wie das offene Web zu Ihrer Frage. Bei Nischenthemen ohne öffentliche Quellen zitiert es willig Foren, Presseseiten und veraltete Blogbeiträge. Und als Schreib- und Denkwerkzeug bleibt es hinter ChatGPT und Claude zurück – lange Texte, Dokumentenanalyse und feines Lektorat sind nicht seine Disziplin.
- Median 2:10 Minuten bis zur belegten Erstantwort gegenüber 11 Minuten manueller Suche über sechs Testwochen und 240 Aufträge.
- In 92 von 100 stichprobenartig geprüften Fußnoten stützte die verlinkte Quelle die Aussage tatsächlich; sechsmal war die Quelle nur thematisch verwandt, zweimal veraltet.
- Bei tagesaktuellen Fragen (Preisänderungen, Personalien, Förderfristen) lieferte Perplexity in allen Testläufen aktuellere Belege als die Websuche der Allround-Assistenten.
- Nach zehn Wochen nutzten fünf von sechs Testpersonen es weiterhin täglich – ein Wert, den in unseren Tests sonst nur der jeweilige Hauptassistent erreicht.
- Der Wechsel zwischen Recherchemodellen ist im Pro-Tarif ohne Zusatzkosten möglich, was ein zweites Modellabo für Rechercheaufgaben überflüssig macht.
Überblick & Kurzfakten
Perplexity beantwortet Fragen, indem es zuerst das Web durchsucht und die gefundenen Seiten anschließend zu einer Antwort verdichtet – mit nummerierten Fußnoten neben jeder Aussage. Damit besetzt es die Lücke zwischen Suchmaschine und Assistent: Sie bekommen weder zehn blaue Links noch eine unbelegte Behauptung, sondern eine Antwort, deren Herkunft in zwei Klicks überprüfbar ist.
In der Praxis lohnt sich das überall dort, wo Recherche ein wiederkehrender Arbeitsschritt ist: Wettbewerbsbeobachtung, Faktencheck, Kundenbriefing, Förderrecherche, Marktzahlen für Unterlagen. Wer wöchentlich mehr als drei Stunden mit Suchen und Zusammentragen verbringt, holt die 20 $ in der ersten Woche wieder herein. Wer nur gelegentlich etwas nachschlägt, bleibt bei der Websuche des vorhandenen Assistenten.
Realistisch bleiben sollten Sie bei zwei Punkten. Erstens hängt die Qualität vollständig an der öffentlichen Quellenlage Ihres Marktes – bei Nischenthemen zitiert Perplexity, was da ist, und das sind manchmal Herstellerseiten und Foren. Zweitens ist es kein Schreibwerkzeug: Der Text bleibt aufzählungsnah, lange Dokumente und feines Lektorat gehören zu ChatGPT und Claude.
| Entwickler | Perplexity AI |
|---|---|
| Kategorie | KI-Antwortmaschine für Recherche |
| Plattformen | Web, macOS, Windows, iOS, Android, Browser-Erweiterung |
| Sprachen | Mehrsprachig, inklusive Deutsch – Quellen oft englischsprachig |
| Preise | Kostenlos · Pro 20 $/Monat · Enterprise ab ca. 40 $/Nutzer/Monat |
| Kostenloser Plan | Ja — mit begrenzter Zahl an Tiefenrecherchen pro Tag |
| Quellenangaben | Ja — nummerierte Fußnoten zu jeder Aussage |
| Fokusmodi | Web, Academic, Finance, Social sowie Domain- und Zeitfilter |
| Dateiupload | Ja — für kurze Dokumente, keine Volltext-Vertragsanalyse |
| API | Ja — nutzungsbasiert für eigene Rechercheabläufe |
| Daten & Training | Trainingsausschluss in den Geschäftstarifen konfigurierbar |
Funktionen
Antwort mit nummerierten Quellen
Jede Aussage trägt eine Fußnote auf die verwendete Seite. Der Prüfschritt dauert Sekunden statt einer erneuten Suche – und die Quellenliste lässt sich direkt in Briefing oder Artikel übernehmen.
Fokusmodi statt Zufallstreffer
Academic priorisiert Fachliteratur, Finance Geschäftszahlen, Social Diskussionen. Zusammen mit Domain- und Zeitfiltern entscheiden Sie vorab, welche Art von Beleg überhaupt zulässig ist.
Tiefenrecherche für mehrstufige Fragen
Für Aufträge wie „Wettbewerbsübersicht mit Preisen und Positionierung“ zerlegt Perplexity die Frage in Teilsuchen und liefert einen strukturierten Bericht mit Quellenverzeichnis statt einer Einzelantwort.
Nachfragen ohne Kontextverlust
Rückfragen bauen auf der bisherigen Recherche auf: eingrenzen, ausschließen, nach einer besseren Quelle fragen. Der Rechercheverlauf bleibt als Faden erhalten statt als Sammlung einzelner Suchen.
Sammlungen für wiederkehrende Themen
Recherchen zu einem Wettbewerber, Markt oder Kunden lassen sich bündeln und teilen. Das Team greift auf denselben Stand zu, statt dieselbe Frage dreimal parallel zu stellen.
Aktualität als Standardverhalten
Es wird bei jeder Anfrage gesucht, nicht nur bei Bedarf. Für Preisänderungen, Personalien und Fristen ist das der entscheidende Unterschied zur gelegentlichen Websuche eines Allround-Assistenten.
Anwendungsfälle aus der Praxis
Wettbewerbspreise für ein SaaS-Produkt aktuell halten
Ein Produktteam mit 25 Mitarbeitenden prüfte bisher monatlich sieben Wettbewerber-Preisseiten von Hand: rund vier Stunden pro Durchlauf. Mit einer festen Abfrage samt Quellenpflicht liegt die Tabelle in etwa 40 Minuten vor, inklusive Link auf jede Preisseite. Der Zeitgewinn entsteht nicht beim Finden, sondern beim Nachweisen gegenüber der Geschäftsführung.
Kundenbriefing vor dem Pitch einer Agentur
Eine Agentur mit zwölf Personen erstellt vor jedem Neugeschäftstermin ein zweiseitiges Briefing: Marktposition, Wettbewerber, Pressethemen der letzten sechs Monate, offene Stellen als Wachstumsindikator. Vorher ein halber Beratertag, jetzt etwa 50 Minuten – die freigewordene Zeit fließt in die Strategie statt in die Zusammenstellung.
Förder- und Ausschreibungsrecherche im Mittelstand
Ein Maschinenbauer sucht quartalsweise nach Förderprogrammen für Digitalisierung und Energieeffizienz auf Bundes- und Landesebene. Perplexity liefert Programme, Fristen und Antragsstellen mit Link auf die jeweilige Behördenseite; die Fachabteilung startet bei der Prüfung der Förderfähigkeit statt bei der Suche und spart rund sechs Stunden pro Quartal.
Faktencheck in der Fachredaktion
Eine Redaktion mit sechs Personen prüft jede Zahl in Beiträgen gegen Primärquellen. Statt Suchmaschine plus drei Tabs pro Behauptung wird die Aussage direkt abgefragt und die Fußnote geöffnet. Pro Artikel sinkt der Prüfaufwand von etwa 45 auf 15 Minuten – bei gleichzeitig besser dokumentierter Quellenlage im Redaktionssystem.
Marktzahlen für eine Investorenunterlage
Ein Gründerteam belegt Marktvolumen, Wachstumsraten und Wettbewerbsdichte für ein Seed-Deck. Perplexity liefert Kandidatenquellen mit Jahreszahl; das Team behält nur Primärquellen (Statistikämter, Verbände, Geschäftsberichte) und verwirft Sekundärzitate. Ergebnis: eine Quellenliste, die im Due-Diligence-Gespräch standhält.
Tagesaktuelle Beobachtung regulatorischer Änderungen
Eine Steuerkanzlei mit 18 Mitarbeitenden lässt wöchentlich nach Änderungen bei Meldepflichten und Fristen suchen und übernimmt nur Treffer mit amtlicher Quelle. Der Wochenüberblick ersetzt drei Newsletter und kostet rund 20 Minuten – ersetzt aber ausdrücklich keine fachliche Prüfung.
Preise im Vergleich
Free
0 $/Monat
Reicht für einige belegte Antworten und wenige Tiefenrecherchen pro Tag.
- Belegte Antworten mit Quellenangaben
- Begrenzte Zahl an Tiefenrecherchen pro Tag
- Standardmodell ohne Auswahl
- Einzelner Nutzer, keine Verwaltung
Pro
20 $/Monat
Der Tarif für Personen, die täglich recherchieren.
- Deutlich mehr Tiefenrecherchen pro Tag
- Auswahl zwischen mehreren Recherchemodellen
- Dateiuploads und Sammlungen in vollem Umfang
- Keine Admin-Konsole, keine zentrale Rechnung
Enterprise
ab 40 $/Nutzer/Monat
Erst sinnvoll, wenn Verwaltung, SSO und AVV verlangt werden.
- Zentrale Nutzerverwaltung und Rollen
- SSO sowie Aufbewahrungs- und Datenschutzeinstellungen
- Geteilte Sammlungen auf Organisationsebene
- Mindestabnahme an Zugängen beachten
| Im Vergleich | Free | Pro (20 $) | Enterprise (ab 40 $) |
|---|---|---|---|
| Preis pro Nutzer/Monat | 0 $ | 20 $ | ab 40 $ |
| Belegte Antworten | Ja | Ja | Ja |
| Tiefenrecherchen pro Tag | Wenige | Hoch | Hoch |
| Modellauswahl | Nein | Ja | Ja |
| Sammlungen teilen | Eingeschränkt | Ja | Ja, organisationsweit |
| Dateiupload | Eingeschränkt | Ja | Ja |
| Admin-Konsole & Rollen | Nein | Nein | Ja |
| SSO / SAML | Nein | Nein | Ja |
| AVV & Aufbewahrung | Nein | Eingeschränkt | Ja |
| Sinnvoll ab | Erster Test | 1–3 Vielrechercheure | Organisationsweiter Rollout |
Alle Preise verstehen sich netto pro Nutzer und Monat. Rechnen Sie vor dem Kauf mit Ihren echten Zahlen: Bei einem internen Stundensatz von 45 € amortisiert sich ein Zugang bereits, wenn er pro Woche rund 30 Minuten einspart.
Vorteile & Nachteile
Was gut funktioniert
- Belegte Antworten mit sichtbarer Quelle statt unbelegter Zusammenfassung
- Deutlich schnellster Weg von der Frage zu einer verwertbaren Erstantwort
- Aktualität bei tagesaktuellen Themen, inklusive Zeit- und Domainfiltern
- Fokusmodi wie Academic priorisieren Fachliteratur statt SEO-Inhalten
- Brauchbarer kostenloser Tarif, der einen ehrlichen Zweiwochentest erlaubt
Worauf zu achten ist
- Schwach beim Schreiben längerer Texte – Sprache bleibt aufzählungslastig
- Dokumentenanalyse deutlich hinter Claude, besonders bei langen Verträgen
- Qualität steht und fällt mit der öffentlichen Quellenlage des Themas
- Zitiert bei Nischenfragen bereitwillig Blogs und Presseseiten als Beleg
- Kein Ersatz für den Hauptassistenten – in der Regel die zweite Lizenz
Wer sollte Perplexity nutzen?
Perplexity lohnt sich vor allem für die folgenden Konstellationen. Erkennen Sie Ihr Team in mindestens zwei Punkten wieder, ist ein bezahlter Zugang die richtige Entscheidung.
Markt- und Wettbewerbsbeobachtung
Preisänderungen, Funktionsankündigungen und Finanzierungsrunden im Blick behalten – mit Fundstelle, die in ein Board-Update übernommen werden kann.
Redaktion und Content-Teams mit Belegpflicht
Zahlen und Zitate für Fachartikel finden und gegenprüfen, statt eine Behauptung über sechs Suchergebnisse hinweg zu rekonstruieren.
Beratung, Agenturen und Pitch-Vorbereitung
Branchenbriefings zu unbekannten Kundenmärkten in einer Stunde statt an einem Tag, inklusive Quellenliste für den Anhang.
Vertrieb und Business Development
Vor dem Erstgespräch Geschäftsmodell, Standorte, Ausschreibungen und aktuelle Meldungen eines Zielkunden zusammenstellen.
Wissenschaftsnahe Recherche und Lehre
Der Academic-Fokus priorisiert Fachliteratur statt SEO-Texte und liefert DOI-fähige Treffer als Ausgangspunkt für die eigentliche Literaturarbeit.
Teams mit Faktencheck als Pflichtschritt
Interne Behauptungen, Agenturaussagen und Presseanfragen prüfen, bevor sie in Angebote, Pressetexte oder Investorenunterlagen wandern.
Wann wir Perplexity NICHT empfehlen
Genauso wichtig wie die Kaufgründe: die Fälle, in denen ein anderes Tool oder gar kein Tool die bessere Wahl ist. In diesen vier Situationen raten wir von Perplexity ausdrücklich ab – jeweils mit dem Grund und der besseren Option.
Teams, die nur eine einzige KI-Lizenz kaufen können
Perplexity schreibt keine Angebote, erstellt keine Bilder und analysiert keine 100-Seiten-Verträge. Als einziger Zugang fehlt zu viel Alltag – dann ist ChatGPT die richtige erste Entscheidung.
Dokumentenlastige Arbeit mit vertraulichen Unterlagen
Verträge, Ausschreibungen und interne Richtlinien gehören zu Claude. Perplexity ist auf Informationen ausgelegt, die es im Web findet, nicht auf Material, das Sie mitbringen.
Nischenthemen ohne öffentliche Quellenlage
Zu Spezialmaschinen, regionalen B2B-Märkten oder internen Branchenpraktiken existieren oft nur Herstellerseiten und Foren. Perplexity zitiert sie – die Aussagekraft steigt dadurch nicht.
Wer belegte Antworten mit geprüften Antworten verwechselt
Eine Fußnote beweist die Herkunft, nicht die Richtigkeit. Ohne eine Person, die Quellenqualität einschätzt, entsteht schnell gut aussehende, aber schwache Recherche.
Typische Fehler beim Einstieg
Diese Fehler sehen wir bei fast jeder Einführung. Sie kosten selten Geld, aber Wochen – und sie sind der häufigste Grund, warum ein Team nach 30 Tagen behauptet, Perplexity bringe nichts.
Fußnoten für geprüfte Fakten halten
Die Zitate belegen nur, woher eine Aussage stammt. Öffnen Sie bei jeder Zahl, die nach außen geht, die Primärquelle und notieren Sie Jahr und Herausgeber – das kostet zwei Minuten und verhindert den peinlichsten Fehlertyp.
Wie eine Suchmaschine mit Stichworten arbeiten
„Marktgröße Verpackungsmaschinen“ liefert Beliebiges. Formulieren Sie die vollständige Frage samt Rahmen: Region, Zeitraum, gewünschter Quellentyp – etwa „Marktvolumen für Verpackungsmaschinen in Deutschland 2024, nur Verbands- oder Statistikquellen“.
Quellenfilter und Fokusmodi ignorieren
Ohne Einschränkung mischt Perplexity Blogbeiträge unter Primärquellen. Academic für Studienlage, eine Domainbeschränkung für Behördenseiten und ein Zeitfilter für aktuelle Themen verbessern das Ergebnis stärker als jede Prompt-Feinarbeit.
Lange Texte darin schreiben wollen
Recherchieren Sie mit Perplexity, schreiben Sie mit ChatGPT oder Claude. Wer den Artikel direkt aus der Antwortmaschine zieht, bekommt aufzählungslastige Sprache und verschenkt den Qualitätsvorsprung im Text.
Vertrauliche Informationen in die Suchanfrage schreiben
Kundennamen, Umsätze oder Projektdetails haben in einer webbasierten Suchanfrage nichts verloren. Formulieren Sie generisch und ergänzen Sie den Kontext erst im internen Tool.
Screenshots
Antwort mit QuellenleisteMarktzahl mit nummerierten Fußnoten und der vollständigen Liste verwendeter Seiten. Academic-FokusRecherche zur Studienlage, eingegrenzt auf Fachliteratur statt allgemeiner Webseiten. Tiefenrecherche als BerichtWettbewerbsübersicht mit Preisen, Positionierung und Quellenverzeichnis am Ende. Sammlung für einen ZielmarktGebündelte Recherchen zu einem Kundenmarkt, geteilt im Team.
Alternativen zu Perplexity
- ChatGPTVielseitiger Assistent für Textentwürfe, Analysen und alltägliches Business-Schreiben.Zur Bewertung
- ClaudeAssistent mit großem Kontextfenster, stark bei Dokumenten, Richtlinien und feinfühligem Lektorat.Zur Bewertung
- Notion AISchreiben und Zusammenfassen direkt in Ihrem Team-Wiki und Ihren Projektdokumenten.Zur Bewertung
Perplexity im Vergleich
- Perplexity vs. ChatGPT: Recherche-Engine oder Allround-Assistent?Der eine antwortet mit Quellenangaben. Der andere denkt flexibler mit. Hier zeigt sich, wo jedes Tool wirklich Zeit spart.7 Min. Lesezeit
- ChatGPT vs. Claude 2026: Welcher KI-Assistent passt zu Ihrem Unternehmen?Kein Feature-Ping-Pong, sondern echte Geschäftsfälle: Dachdeckerbetrieb, Kanzlei, Agentur und Freelancer. Wir sagen für jeden Fall, welches Tool gewinnt und warum.14 Min. Lesezeit
- Die beste KI für kleine Unternehmen 2026Eine bewertete Auswahl für Teams unter fünfzig Personen, bewertet nach Einrichtungszeit, monatlichen Kosten und tatsächlicher Akzeptanz im Team.11 Min. Lesezeit
Fazit
Perplexity ist unsere Empfehlung für alle, deren Arbeitsergebnis eine belegte Aussage ist: Marktzahl, Wettbewerbsübersicht, Faktencheck, Briefing. Der Vorsprung entsteht nicht durch bessere Sprache, sondern durch die kürzeste Strecke zwischen Frage, Antwort und nachprüfbarer Quelle.
Unser Vorgehen: zwei Wochen kostenlos an echten Rechercheaufträgen testen, dabei die gesparten Minuten notieren. Danach zwei Pro-Zugänge für die Personen mit der höchsten Recherchelast – nicht für das ganze Team. Bleiben Sie unter etwa drei Recherchestunden pro Woche und Person, sparen Sie sich das zweite Abo.
Kaufen Sie Perplexity nicht als Ersatz für Ihren Hauptassistenten. Es ergänzt ihn: hier recherchieren, dort schreiben und auswerten. Lesen Sie vor der Entscheidung den direkten Vergleich mit ChatGPT und prüfen Sie an einem echten Auftrag, ob die Quellenlage in Ihrem Markt überhaupt trägt.
Häufige Fragen
Perplexity zwei Wochen testen — dann entscheiden
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